Bondage - erotische Fesselspiele. Gefährlich genieβen?
Eine Anfrage an die Internetenzyklopädie Wikipedia ergibt folgende Definition: „Der aus dem Englischen stammende Begriff Bondage bedeutet unter anderem Unfreiheit oder Knechtschaft und bezeichnet innerhalb der BDSM-Szene(Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism) Praktiken zur Fesselung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit“.
Beim Bondage handelt es sich um eine Spielart die sich immer gröβerer Beliebtheit erfreut. Ziel ist überwiegend die sexuelle Stimulation, allerdings gibt es auch Sonderformen, bei denen das Bondage aus ästhetischen oder anderen Gründen eingesetzt wird. Die polemische Pop Ikone Lady Gaga lag 2009 voll im Trend, als sie auf der japanischen Männervogue als Bondage Queen ablichten lieβ.
Doch nicht
nur auf den Covertitelblättern der Modeindustrie, sondern vor allem hinter den Jalousien in abgedunkelten Schlafzimmern rund um den Globus,ist Bondage ein heiβes Thema. Einer Umfrage nach träumen 92 Prozent aller Frauen vom Fesseln beim Sex. Sie lieben allerdings vor allem sanfte Spiele: Verschiedene Sinnesreize, Massagen, Zunge, Dildo, Vibrator, erotisches Teasing. Schmerz lenkt sie, laut Umfrage, eher ab vom passiven Genuβ des Ausgeliefertseins.
Bevor man den gefesselten Sex jedoch das erste Mal ausprobiert, sollte man sich über einiges informieren. Wer unvorbereitet an die Spiele geht, kann schnell den Abend verderben und seinem Partner Angst machen. Das Wichtigste ist, vorher mit dem Partner darüber zu sprechen. Beide sollten sich einig sein, denn es gehört sehr viel Vertrauen zu den Fesselspielen
Einsteiger schwören auf Seidenschal und Plüschhandschellen, der Fantasie sind aber kaum Grenzen gesetzt: Seile, Metall, Leder, Latex, Lack, Knebel und Masken sind nur einige der Materialen die von Liebhabern dieser Praktik eingesetzt werden.
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